Publikationen

Kurdisches Leben in Deutschland; Eine (un-)sichtbare Realität zwischen Rassismus, Marginalisierung und (Nicht-)Anerkennung
Kurdisches Leben in Deutschland; Eine (un-)sichtbare Realität zwischen Rassismus, Marginalisierung und (Nicht-)Anerkennung

Kurd:innen finden in diskriminierungskritischen Diskursen wenig Beachtung. Obwohl sie eine der zahlenmäßig größten Zuwanderungsgruppen in Deutschland darstellen, ist kaum etwas darüber bekannt, dass antikurdischer Rassismus weit verbreitet ist. Um dies zu ändern, beleuchten renommierte Wissenschaftler:innen das Themenfeld aus verschiedenen Perspektiven: Was entsteht, sind gebündelte Diskursbeiträge, die für die spezifische Situation von Kurd:innen sensibilisieren und das fachliche Engagement gegen Rassismus stärken. Es sind starke Stimmen, die dazu dienen, das spezifische Phänomen der kurdischen Rassismus- und Diskriminierungserfahrung im Gesamtkontext von Marginalisierung, Dethematisierung, Intersektionalität und Nicht-Anerkennung in Deutschland sichtbar zu machen.

Mehr Freunde und Freude, wenn man mehrsprachig ist
Mehr Freunde und Freude, wenn man mehrsprachig ist

In diesem Buch werden die Ergebnisse der Elternumfrage präsentiert, einer breit angelegten Studie darüber, wie transnationale Familien in Berlin Mehrsprachigkeit in ihrem Alltag wahrnehmen, erleben und praktizieren. Die Studie, die in Zusammenarbeit zwischen der Yekmal Akademie gGmbH, dem BEFaN-Netzwerk und seinen Mitgliedsorganisationen durchgeführt wurde, zeigt, wie Eltern Sprachweitergabe, Literacy-Entwicklung und die Herausforderungen in der Begleitung mehrsprachiger Kinder in einem sprachlich vielfältigen urbanen Kontext aushandeln. Die Ergebnisse machen sowohl die Potenziale mehrsprachiger Familien sichtbar, als auch die strukturellen Hürden, denen sie in institutionellen Kontexten wie Kitas und Schulen begegnen.

Das Buch bettet die Perspektiven der Eltern in breitere Debatten über Sprachpolitik und Bildungsgerechtigkeit ein und bietet so einen umfassenden Einblick darüber, wie Mehrsprachigkeit in Berlin gelebt, gefördert und zugleich eingeschränkt wird. Es liefert praxisnahe Impulse für pädagogische Fachkräfte, politische Entscheidungsträger:innen und Community-Organisationen, die sich dafür einsetzen, mehrsprachige Bildung zu stärken und inklusivere Bedingungen für transnationale Familien zu schaffen. Die Studie hebt die zentrale Rolle hervor, die Eltern bei der Bewahrung sprachlicher Vielfalt und der Förderung gerechter Bildungswege für Kinder spielen.