Am 22. Februar 2026 fand im Bildungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses eine Anhörung zur Mehrsprachigkeit an Berliner Schulen statt.
Aus zivilgesellschaftlicher Perspektive sprach Remziye Uykun, Koordinatorin des BEFaN-Netzwerks, und brachte die Erfahrungen und Forderungen aus den Communities ein.Thematisiert wurden vor allem die strukturellen Defizite bei der Umsetzung des Erstsprachenunterrichts: fehlende Datentransparenz, stagnierende Angebote statt Ausbau sowie die unzureichende Berücksichtigung staatenloser und weniger sichtbarer Sprachen. Deutlich wurde, dass zwischen gesetzlichem Anspruch und schulischer Praxis weiterhin eine große Lücke besteht. Zentrale Forderungen des BEFaN-Netzwerks:
Mehrsprachigkeit ist gelebte Realität an Berliner Schulen – sie braucht endlich verbindliche Anerkennung und eine nachhaltige strukturelle Förderung.